Mittwoch, 6. Juni 2018

Die erfolgreiche digitale Entgiftung - ein Rückblick

Icke, tiefenentspannt nach digitaler
Entgiftung, Bild: Icke 
Es war wohl im Jahr 2008, als ich mein erstes Profil in einem sozialen Netzwerk anlegte. Wenn ich mich nicht irre, bei "Wer kennt wen". Das war toll. Man traf in der digitalen Welt plötzlich Leute wieder, die man jahrelang nicht gesehen und völlig aus den Augen verloren hatte. Man hatte sich viel zu erzählen,nach all den Jahren, und man teilte Urlaubsbilder, Musikvideos und witzige Meme. Irgendwann landete ich, wie Milliarden andere auch, bei Facebook.  Das war der Anfang vom Ende.

Jahrelang ließ ich zu, dass Facebook unmerklich aber unaufhaltsam immer mehr Besitz von meinem Leben ergriff. Hier traf man nicht mehr nur Freunde sondern auch die, denen man im realen Leben lieber aus dem Weg geht. Trotzdem fühlte ich mich gezwungen, die Freundschaftsanfragen auch dieser Leute anzunehmen, schließlich wollte ich niemanden beleidigen oder gar grundlos Streit vom Zaun brechen. Es war das erste Mal, das Facebook mich dazu brachte etwas zu tun, was mir eigentlich widerstrebte.