Freitag, 27. Juli 2018

Cargo macht jetzt Jagd auf Planenschlitzer

(Bild: Icke)
Es ist Nacht, der Mond scheint helle, ein Dieb verdient was auf die Schnelle. Ein Schlitz, ein Halbmond in der Plane. So schnell geht das, während der Fahrer vorne den Schlaf der Gerechten schläft. Der ganze Spaß dauert nur wenige Sekunden und der Dieb weiß, ob er ein lohnendes Objekt vor sich hat. Schnell verkäufliche Waren wie Kosmetik, Kfz-Teile, Kleidung, Nahrungsmittel und Elektronik aller Art gehen natürlich am besten, aber ich habe schon vor 20 Jahren in Italien erlebt, wie einem Kollegen nachts ein ganzes Coil mit 4 Tonnen Gewicht geklaut wurde. Nichts ist vor professionellen Dieben sicher. Das soll sich nun mit "Cargo" ändern.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Sehnenriss mit Bursitis

MRT-Aufnahme meiner rechten Schulter (Bild: Icke & 360°)
Obwohl mein außergewöhnlich gutes Aussehen es kaum vermuten lässt ist es eine unumstößliche Tatsache: Auch ich werde älter. Immer öfter zwickt es hier und zwackt es dort. Man merkt deutlich das man langsam in das knackige Alter kommt. In weniger als zwei Jahren werde ich Fünfzig. Beim Blick in den Spiegel kann ich das natürlich nicht glauben. Genau genommen fühle ich mich auch eher wie Dreißig, doch ein kurzes aber herzhaftes Knacken in der rechten Schulter belehrte mich vor etwa 3 Monaten eines Besseren.

Freitag, 20. Juli 2018

Innenminister - kann ich auch aber in gut


[/Meinung] Früher, als Computer noch Dampfbetrieben waren und als der Strom noch aus Holz war, da war nicht nur alles besser, mitunter war auch vieles einfacher. Da gab es noch Klarheit und wenig Verwirrung. Es war zum Beispiel völlig klar, dass eine Wurst aus Fleisch gemacht wird, dass Mädchen hübsche Kleider tragen und mit Puppen spielen und Jungs keine Kleider tragen und nicht mit Puppen spielen. Heute ist vieles anders. Anna fliegt bei der Bundeswehr einen Kampfhubschrauber, Guido trägt im Genderwahn gerne im Büro ein Kleidchen und Wurst ist entweder aus Soja oder heißt mit Vornamen Conchita, hat Haare am Kinn und kann singen wie eine Mischung aus bekifftem Rotkehlchen und Regensburger Domspatz. Der Irrsinn greift um sich. Kein Wunder, dass auch im Innenmisterium alles aus den Fugen gerät.

Dienstag, 17. Juli 2018

Warum Abbiegeassistenzsysteme keine Leben retten werden

Wurde auf den Autohof Geiselwind an Lkw-Fahrer verteilt. Broschüre für mehr Verständnis im Straßenverkehr. Schade dass solche Sachen immer nur Lkw Fahrern in die Hand gedrückt werden und nicht denen, die es wirklich brauchen könnten, z.B. Radfahrer und Fußgänger (Bild: Icke)
Es ist natürlich schön, wenn unser Bundesverkehrsministerium gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V.(DVR) in einer hübsch bebilderten Broschüre für mehr gegenseitiges Verständnis auf deutschen Straßen wirbt. Auf 24 bunten Seiten wird auch der intellektuell schwächsten Kerze auf der Torte anschaulich verklickert, warum Lkw beim Abbiegen ausscheren müssen, was ein Toter Winkel ist und wofür Begrenzungen der Geschwindigkeit und Mindestabstände wohl gut sind. Ich frage mich bloß, warum man diese Heftchen auf einem Fernfahrerstammtisch an Fuhrleute verteilt...?

Samstag, 14. Juli 2018

Fahrspurwechsel mit Kollision: Das macht der doch extra...

Kurze Einsicht in die Aussicht, die ein Fuhrmann hat, wenn er in die rechten Außenspiegel blickt - zum Vergrößern uff dit Bild klicken, wa (Bild: Icke)
In der letzten Woche wurde ich auf einer Raststätte unfreiwillig Zeuge eines Gesprächs unter zwei Autofahrern. Offensichtlich hatte einer der Beiden kurz vorher einen Rempler von einem Lkw erhalten, als er im engen Berufsverkehr auf die Autobahn auffahren wollte. Der Fahrer war der Meinung, der Lkw-Fahrer hätte aus Sturheit auf sein Recht der Vorfahrt bestanden und so den Unfall mutwillig provoziert. Er lamentierte tatsächlich, dass der Fahrer das extra gemacht hätte. Mein lieber Scholli. Ich habe dann höflich gefragt ob ich mich an der Unterhaltung beteiligen dürfe.

Sonntag, 8. Juli 2018

Nur mal eben schnell was umsetzen...

2 Öltanks unter dem Hallendach der Großbackstube Dahlmann in Wuppertal in rund 7 Meter Höhe sind noch immer voll und um zweihundert Grad Celsius heiß. Wie schwer die Dinger sind weiß keiner. Man muss schon genau hinschauen um sie zu finden (Bild: Icke)
Am Samstag gab es mal wieder einen Spezialauftrag. Diesmal in der Großbackstube Dahlmann in Wuppertal. Dort sollte ich die Firma Heuft Thermo-Oel GmbH & Co. KG dabei unterstützen, zwei Öltanks unter der Hallendecke zu demontieren und herunter zu holen. Keine große Sache, versicherte mir unser Chef. Also machte ich mich am Samstag Morgen schnell mal rüber nach Wuppertal um zwei Hübe mit dem Gabelstapler zu machen. Leute, was habe ich gelacht...

Samstag, 30. Juni 2018

Mitarbeiterschulung: Manager Race 2018 - wir waren dabei

Siegerteam! So sehen Gewinner aus! (Bild: Wir)
Gestern war es dann endlich so weit. Die 5X-Group (5X-Machines und K&K Maschinentransporte) besuchten das Manager Race 2018 auf der Daytona Kartbanhn in Essen. Genauer gesagt, brachen wir wie eine Naturgewalt über die Veranstaltung herein. Wir waren mit Abstand die lauteste, durstigste und gesangsbegabteste Teilnehmergruppe und damit schon einmal in drei Disziplinen vorne, bevor das erste Kart überhaupt aus der Boxengasse rollte.

Freitag, 29. Juni 2018

Betriebsumzug von Fröndenberg nach Kamen

Mit Ketten und Gurten ist alles gut gesichert (Bild: Icke)
Wieder mal einen Betriebsumzug durften wir in der letzen Woche für unseren Kunden, die Drahtbiegeteile Nolte GmbH aus Frömern realisieren. Dabei stellen die Drahtbiegeautomaten mitunter eine ganz besondere Herausforderung dar. Die Maschinen sind durch ihre schmale Bauweise nicht nur sehr schwer zu bewegen, erschwerend kommt auch noch hinzu, dass der Schwerpunkt bei diesem schmalen Maschinen oben liegt. Die Kippgefahr ist deshalb sehr groß. Ohne Sorgfalt geht hier gar nichts.

Samstag, 23. Juni 2018

Bei Maxi ist der Teufel los

Mistwetter auf den Autohof in Wilnsdorf, da freust du dich auf einen ruhigen Abend und ein leckeres Essen (Bild: Archiv)
Es gibt so Dinge, die vergisst man nie. Zum Beispiel die Erinnerungen an meine Kindheit in den 70ern. Ich war sieben, als ich meine Eltern das erste mal im klapprigen Opel Kadett mit nach Südtirol in die Sommerferien nahm. Vater folgte auf der langen Fahrt immer der Devise, dort Pausen einzulegen, wo viele Lkw standen. Er war der Ansicht, dass es dort stets das beste Essen gäbe. Ob er Recht hatte kann ich nicht mit Sicherheit sagen, schließlich haben wir die anderen Restaurants nie getestet. Jedenfalls  kann man sagen, dass ich seit dieser Zeit neurologisch auf Autohöfe konditioniert bin, was Autohofbetreiber sicher ungemein erfreut, weil ich doch unter anderem ein Fuhrmann bin.

Montag, 18. Juni 2018

Wochenanfang: Wenn schon der Montag ein Montag ist...

Autobahn E40, Brüsseler Ring, gebaut um zu parken
Jeder kennt wohl bei Dingen, die einfach nicht funktionieren, etwa bei einem Auto an dem ständig etwas kaputt ist, den Spruch "das ist ein Montagsauto". Montage sind nämlich ganz schlimme Tage. Ganz hart kommt es dann an so einem Tag wie heute, wo so ein nichts-klappender-Montag ausgerechnet auf einen Montag fällt. dDann geht nämlich gar nichts mehr. Dabei hätte alles so einfach sein können.

Sonntag, 17. Juni 2018

Streitthema Abbiegeunfälle bei Lkw

Manchmal springt einem echt der Draht aus der Kappe! Bild: Icke
Einen interessanten Artikel las ich kürzlich bei Jan Bergrath zum Thema Abbiegeunfälle. Für die Überschrift "Wer schützt die Lkw-Fahrer?" bin ich wirklich dankbar, denn Jan macht damit gleich zwei Dinge deutlich: Zum Einen zeigt er, dass ein solcher Unfall keinen Fuhrmann kalt lassen kann. Mit den Selbstvorwürfen, ein Menschenleben auf dem Gewissen zu haben ist das Leben wahrscheinlich im Arsch. Zum anderen schildert er, dass der Fuhrmann nach der derzeitigen Rechtsprechung immer Schuld bei Rechtsabbiegeunfällen ist. Gutachter, Richter und selbsternannte Spezialisten wie Gernot Kramper vom Stern wissen ganz genau, wie man einen großen Lkw um die rechte Ecke fährt.

Samstag, 16. Juni 2018

Dilettantische Gedanken zur Asypolitik von Seehofer und Merkel

Regelmäßige Leser kennen meine Freude daran, mir gelegentlich ein paar lustige oder dilettantische Gedanken zur Tagespolitik zu machen. Heute muss ich mal wieder einen raus hauen, nachdem ich gestern beinah vor lachen in die Leitplanke gerauscht wäre. Ich muss da echt mal mit dem WDR 5 sprechen, damit die nicht unangemeldet solche Knallerwitze raushauen, das kann ja echt gefährlich werden wenn man in der Baustelle unerwartet einen Lachanfall bekommt. Auf die aus meiner Sicht grandiose Idee Horst Seehofers, der in eigener Ministerverantwortung in anderen Ländern registrierte Asylsuchende an der Grenze zurück weisen will, erzählt Angela Merkel, dass sie in dieser Frage nationale Alleingänge ablehne. Muhaha.

Sonntag, 10. Juni 2018

Valla E330 - der Ömmes ist platt

Valla E330: Der "Ömmes" - Operation am offenen Herzen
Wer bei uns arbeiten will darf kein Blut im Körper haben. Da muss schon mindestens Öl durchfließen und das Herz muss für Maschinen schlagen, wenn man in unserem Unternehmen glücklich werden will. Neben "Eisenschwein" schlägt mein Herz auch für "meinen" Ömmes, den Valla E330. Mit diesem urig aussehenden Gerät fahre ich von Baustelle zu Baustelle und lade und entlade Maschinen und bringe diese bei unseren Kunden ein oder aus. Eisenschwein, Ömmes und ich sind sozusagen das Trio Infernale.

Samstag, 9. Juni 2018

Ab jetzt esse ich gesund - die erste Hürde

Blick in meinen Lkw-Kühlschrank: Sieht verdammt gesund aus, ist es auch... Bild: Icke
Normalerweise hilft es mir ja immer, wenn ich über die Dinge ein wenig schreibe. Auf diese Weise verarbeite ich meinen Alltag schneller und spare mir den ansonsten wahrscheinlich notwendigen Psychologen. Dabei kann ich prinzipiell problemlos über alte Schwächen wie Drogen, Zigaretten, Alkohol und andere lustige Dinge reden und schreiben. Nur beim Thema Essen, da habe ich irgendwie einen Klotz im Kopf.

Mittwoch, 6. Juni 2018

Die erfolgreiche digitale Entgiftung - ein Rückblick

Icke, tiefenentspannt nach digitaler
Entgiftung, Bild: Icke 
Es war wohl im Jahr 2008, als ich mein erstes Profil in einem sozialen Netzwerk anlegte. Wenn ich mich nicht irre, bei "Wer kennt wen". Das war toll. Man traf in der digitalen Welt plötzlich Leute wieder, die man jahrelang nicht gesehen und völlig aus den Augen verloren hatte. Man hatte sich viel zu erzählen,nach all den Jahren, und man teilte Urlaubsbilder, Musikvideos und witzige Meme. Irgendwann landete ich, wie Milliarden andere auch, bei Facebook.  Das war der Anfang vom Ende.

Jahrelang ließ ich zu, dass Facebook unmerklich aber unaufhaltsam immer mehr Besitz von meinem Leben ergriff. Hier traf man nicht mehr nur Freunde sondern auch die, denen man im realen Leben lieber aus dem Weg geht. Trotzdem fühlte ich mich gezwungen, die Freundschaftsanfragen auch dieser Leute anzunehmen, schließlich wollte ich niemanden beleidigen oder gar grundlos Streit vom Zaun brechen. Es war das erste Mal, das Facebook mich dazu brachte etwas zu tun, was mir eigentlich widerstrebte.

Donnerstag, 31. Mai 2018

Reifen, Rohre, Rumtata...

Sieht nicht lecker aus, schmeckt aber trotzdem nicht. Bild: Icke
Was gab es in dieser Woche? Fangen wir mit Rumtata an. Der Preis für das mit Abstand schlechteste Essen geht an den Autohof Calb an der A14 zwischen Magdeburg und Halle. Unglaublich, wie schlecht manche Menschen trotz zweier gesunder Hände kochen können. Mir ist immer noch übel. Respekt, das schafft bei meinem Pferdemagen auch nicht jeder. Zur Ehrenrettung der Veranstaltung muss man aber sagen, dass die Sanitäranlagen sehr sauber waren. Duschen ist ja wichtiger denn nebenan gibt es für alle Fälle das goldene "M".

Samstag, 12. Mai 2018

Kollegen...

Nach getaner Arbeit gemeinsames Grillen auf dem Hof. Am Brückentag ging es mal etwas entspannter zu.
Wenn man bedenkt, dass ich in der Regel etwa 10 bis 11 Stunden täglich arbeite, dann bedeutet das im Umkehrschluss auch, dass ich mit meinen Kollegen mindestens ebenso viel Zeit verbringe, wie mit meiner Frau. Da bekommt das Arbeitsklima dann schon einen ganz besonderen Stellenwert. Mit schlechten Kollegen wird das Arbeiten dann schnell zur Zumutung.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Aus die Maus für TAZ aus Wuppertal

Heute gab es ganz großes Kino
In der letzten Woche haben wir das Ausräumen der Firma TAZ Technologie- u. Anwendungszentrum GmbH aus Wuppertal beendet. Die letzte Maschine, die wir rausholen mussten, hatte es dann auch richtig in sich. Wir mussten eine 800er Deckel Maho durch eine Wandöffnung heraus angeln. Eigentlich Standard bei uns, aber hier kamen ein paar Unwegbarkeiten dazu, die den Einsatz von ganz schwerem Gerät erforderlich machten. natürlich ging das nur wieder mit der Hilfe unserer Cooperationspartner Viktor Baumann und der Firma NEEB aus Wuppertal.

Dienstag, 1. Mai 2018

Knopp im Ohr

Das erste Mal konnte man so einen Communicator bei Lieutenant Uhura in der Serie Raumschiff Enterprise sehen. Ich fand schon damals, dass das sehr bescheiden aussieht. Hat sich aber offensichtlich durchgesetzt. Während man bei Frau Uhura stets dachte, die Gute hätte einen fetten Marienkäfer an der Backe, kann ich das Ding ganz gut tragen, finde ich, auch wenn meine Beine kürzer sind. Eigentlich wollte ich mit so einem Gebammel am Kopf nicht rum laufen. Aber die eher bescheidene Idee meines Arbeitgebers, mich ab jetzt mit einem "Apfeltelefon" auszurüsten, zwang mich zu einer pragmatischen Lösung um nicht ständig während er Fahrt das Handy in die Hand nehmen zu müssen.